ClownsFREIHEIDe
   
 
  1. Mai und 2. Mai 2008
"

                1. Mai:

            Aufruf:        

        Festredner Nicolas Sarkozy wieder in action:

       
      Verleihung des Karlspreises
                            an  
          Kandisbunzlerin Merkel
.


"Am ersten Mai wird Angela Merkel in der alten Kaiserstadt Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein. Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt, dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell verliehen wird. "
http://euromayday.karlspreis.info/

Lassen wir den Kalender mit seiner guten Laune nicht alleine. Bisher meine ich freudige Stimmen aus Köln, Amsterdam und Liege vernommen zu haben. Wer mag sonst noch mitfeiern? Alle Freiwilligen werden ab sofort eingezogen und habe sich beim Kreisnasenersatzamt zu melden!
Auf auf zum Himmelfahrtskommando!

 

Euromayday in Aachen: Hunderte gegen Merkel

Hans 01.05.2008 20:55 Themen: Repression Soziale Kämpfe

 
 

- Hunderte Menschen haben gegen die Karlspreisverleihung an Angela Merkel in Aachen demonstriert.

- An der Euromayday-Parade nahmen rund 600 Demonstranten teil.

- Polizeiübergriffe gegen Linke.

Einige erste Infos aus Aachen.

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So hat sich das Karlpreis-Direktorium den ersten Mai in Aachen sicherlich nicht vorgestellt. Den ganzen Tag über gab es energische Proteste von hunderten Menschen gegen Angela Merkel, Laudator Sarkozy und die hinter dem Karlspreis-Spekakel stehenden autoritären, neoliberalen, militaristischen und imperalistischen Europa – Konzeptionen...
 

...Straßenblockade Neupforte / Verhaftung vorm H..

 
vivalibertad 01.05.2008 - 22:41:

Vor Beginn der Euromayday-Parade kam es auf der Neupforte, Ecke Pontstraße und wohl auch an der Pontstraße zu einer Sitzblockade als mehrere Regierungslimousinen mit berliner Kennzeichen durchfahren wollten.
Angeblich soll das Bundesmerkel persönlich in einem der Autos gesessen haben, wahrscheinlicher ist jedoch das dies ein Ablenkmanöver vom wirklichen "Abtransport" der hohen Gäste war. 
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Nach ungefähr einer halben Stunde der Blockade räumte die Polizei dann die Neupforte, wobei einige Polizisten unverhältnismäßig brutal vorgingen. Es wurde geschlagen, getreten, geschubst, gekniffen,... ohne, dass überhaupt irgendwelche gewaltsame Gegenwehr zu erkennen gewesen wäre.
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Gute Laune

Vor dem Hauptbahnhof gab es einen weiteren Ausdruck unnötiger Polizeibrutalität, als ein junger Mann auf den Boden geworfen und gefesselt wurde, wobei ein weiterer Beamter auf dem Mann saß und dann abtransportiert wurde. Soweit ich weiß, war das einzige, was sich dieser Mann zu Schulden kommen lassen hat, dass er eine Sekunde zu lange auf der Fahrbahn stand, als diese geräumt wurde.

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Demonstrationszug in der Nähe des Rathauses

Die Polizei hat sich heute wirklich wieder von ihrer schlechtesten Seite präsentiert, einige Cops schienen richtig froh, sich mal austoben zu dürfen. Dabei war die Parade selber wirklich eine der unaggressivsten und friedlichsten Demos, die ich bisher gesehen habe mit zahlreicher Teilnahme durch Clowns und andere humorvolle, friedliche Aktivisten.

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http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag
_jsp/key=news7393159.html




Seit 15 Jahren gibt es Proteste gegen die Bundeswehrpläne.

Bundeswehr

Demonstration gegen "Bombodrom"

Protestmarsch gegen "Bombodrom" (dpa-Archivbild)
Mehr als 2.000 Menschen haben am Donnerstag gegen den geplanten Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide im Norden Brandenburgs protestiert.

Zu den Teilnehmer gehörten auch die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Platzeck und Harald Ringstorff (beide SPD). Bei dem Protest am Mirower See sagte Platzeck, die Bundeswehr könne die Pläne gegen die Menschen in der Region und die zuständigen Länderparlamente und -regierungen nicht durchsetzen.

Ringstorff plädierte erneut für eine friedliche Nutzung der Tourismusregion, in die mehrere hundert Millionen Euro investiert worden seien.

Die Luftwaffe plant auf dem 12.000 Hektar großen Gelände bei Wittstock bis zu 1700 Einsätze im Jahr. Gegen das "Bombodrom" wehren sich seit Jahren zahlreiche Initiativen, Unternehmen und Gemeinden. Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte im Juli 2007 drei Musterklagen stattgegeben und die vom Verteidigungsministerium erteilte Betriebserlaubnis für das Areal aufgehoben.

Das Ministerium beantragte Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.

Stand: 01.05.2008 15:45


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Göttingen - Agitprop auf DGB-Demo

redical m 02.05.2008 00:55 Themen: Antifa Soziale Kämpfe

 
Begleitend zur Liberte Toujours Kampagne der niedersächsischen ...ums Ganze!-Gruppen, bei der es neben diversen inhaltlichen Veranstaltungen am Vorabend des 1. Mai zum Abschluss eine lautstarke Streetparade in Braunschweig gab, hat sich die Gruppe Redical [M] am 1. Mai selbst in Form einer Agitprop-Aktion an der diesjährigen DGB-Demo in Göttingen beteiligt...

Begleitend zur Liberte Toujours Kampagne der niedersächsischen ...ums Ganze!-Gruppen, bei der es neben diversen inhaltlichen Veranstaltungen am Vorabend des 1. Mai zum Abschluss eine lautstarke Streetparade in Braunschweig gab, hat sich die Gruppe Redical [M] am 1. Mai selbst in Form einer Agitprop-Aktion an der diesjährigen DGB-Demo in Göttingen beteiligt.

 

Getreu dem Motto "Für immer Ferien- Kommunismus statt Arbeit" gewannen an diesem Donnerstag die Menschen die Kontrolle über die Maschinen und ließen sich nicht - wie zumeinst im Kapitalismus....

de.indymedia.org/2008/05/215326.shtml

Hamburg: Euromayday 2008

prekär 02.05.2008 10:24 Themen: Antirassismus Soziale Kämpfe

 

Der diesjährige Euromayday sollte ein Zeichen für die Rechte und Selbstorganisation prekär Beschäftigter setzen. Unter dem Motto "Euromayday schwärmt aus", im Hinblick auf den Naziaufmarsch in Barmbek und den Gegenaktivitäten sollte er nach Barmbek zum Kampnagel ziehen, damit sich TeilnehmerInnen in den antifaschistischen Protest einbringen konnten.
Der Autokorsozug, aus einem grossen Lauti, einem Schul- und einem weiteren Bus, einem kleineren Lauti und Kleinwägen bestehend, sammelte sich am Millerntorplatz, wo er auf die vorbeiziehende DGB-Demo warten wollte, um aus dieser noch ein paar Leute mehr zum Mitmachen und auf den Weg nach Barmbek zu bringen. Da sich die DGB verspätete, setzte sich der Euromayday schliesslich gegen 12:30 mit ca. 200 TeilnehmerInnen auf Fahrrädern, Inlineskates und in den Fahrzeugen in Bewegung. ...

de.indymedia.org/2008/05/215366.shtml

Hamburg out of Control?

Heidi 02.05.2008 10:23 Themen: Antifa

 
Heftigste Auseinandersetzungen seit 30 Jahren in Hamburg, mehrere Tausend Menschen protestieren,
dennoch prügelt Polizei Naziaufmarsch bis zum Ende durch...


de.indymedia.org/2008/05/215364.shtml

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Nazi-Desinformationen auf Indymedia

Richtigsteller 02.05.2008 16:39 Themen: Indymedia

 
Im Zusammenhang mit den antifaschistischen Gegenaktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Hamburg wurde auf Indymedia mehrfach versucht, die gezielte Falschinformation zu posten, ein Antifaschist sei ums Leben gekommen.


de.indymedia.org/2008/05/215580.shtml


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MayDay in Berlin

Timor und sein Trupp 02.05.2008 13:11 Themen: Soziale Kämpfe

 

Am 1. Mai 2008 versammelten sich gegen 14 Uhr einige Tausend Menschen am Boxagener Platz (Berlin Friedrichshein). Unter dem Motto "be.STREIK.berlin - Organisiert das schöne Leben!" zogen sie durch Friedrichshein und über die Skalitzer Brücke nach Kreuzberg.

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Gegen 17 Uhr endete die Demo in der Nähe des "MyFest". Bunt, kreativ, mit viel Musik, Transparenten und jede menge Redebeiträgen, wurden die verschiedensten Themen transportiert. Die Polizei hielt sich weitestgehend zurück. Es kam zu keinen Zwischenfällen.


 
 
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http://de.indymedia.org/2008/05/215419.shtml


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Philipp Stein
02.05.2008 21:20 Themen: 
Soziale Kämpfe

 
.... Es hat sich gezeigt, dass es mit der offenen Form des Mayday gelingt, auch außerhalb der linken Szene für die aktive Gestaltung der Parade zu mobilisieren. Die Mayday-Bewegung, die an diesem Tag in mehr als zwanzig europäischen Städten und in Japan auf die Straße geht, stößt auch in Berlin auf wachsende Resonanz.

Besonders auffällig war, wie viele unterschiedliche Menschen die Parade nutzten, um ihre Anliegen vorzubringen. Beschäftigte vom Pflegedienst Ambulante Dienste, die tags zuvor aus Protest gegen Lohnkürzungen und schlechte Arbeitsbedingungen das Büro ihrer Geschäftsleitung besetzt hatten ( http://de.indymedia.org/2008/04/215042.shtml), meldeten sich zu Wort, Mitglieder der Flüchtlingsinitiative Brandenburg protestierten gegen Residenzpflicht und rassistische Aufenthaltsgesetze, eine Lidl-Betriebsrätin rief die DemonstrantInnen auf, den Streik im Einzelhandel zu unterstützen, und AktivitstInnen von Media Spree Versenken informierten über die Umstrukturierung des Spree-Ufers...
de.indymedia.org/2008/05/215650.shtml
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Berlin: Kraftvolle 18Uhr-Demo

Mai-Schrei 02.05.2008 14:01 Themen:
 Soziale Kämpfe

 

21 Jahre 1.Mai in Kreuzberg mit 10000 gegen Stadtumstrukturierung.
Kraftvolle Demonstration und die Rückkehr der Auseinandersetzungen.
Am gestrigen 1.Mai gab es in Berlin wieder zahlreiche Demonstrationen, wie die große Gewerkschaftsdemo, die maoistisch/stalinistische 13Uhr-Demonstration, die MayDay-Parade und die autonome 18Uhr-Demonstration.

Diese startete dieses Jahr am Kottbusser Tor mit einer großen Kundgebung, welche mit Keny Arkana und Banda Bassotti um 17 Uhr stattfand. Von hier aus zog die Demonstration zunächst durch die Reichenberger Straße, in welcher sie sich noch einmal ordnete.

An der Front der Antifablock, wie im Vorjahr von [ALB] und [ARAB] organisiert, mit großem Lautitruck. Weiter ging es in die Mariannenstraße und einmal quer durchs MyFest, wo sich viele der Demonstration anschlossen. Kurz auf die Köpenicker Straße, ging es zum McDonalds in der Wrangelstraße, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Die Polizei hielt sich überwiegend von der etwa 10000 Personen großen Demonstration fern, fuhr nur hier etwas stärker auf, da Angriffe gegen die Fast Food-Filiale befürchtet wurden.

In diesem Jahr thematisierte die Demonstration hauptsächlich, das auch diesjährig bundesweit und international relevante Thema der Stadtumstrukturierung und den Kampf um Freiräume. Aber auch aktuelle Streikbewegung und das Thema Jugendgewalt wurde angesprochen und hier durch Aufrufe versucht,
die entsprechenden Bevölkerungsgruppen zur 18Uhr-Demonstration zu mobilisieren.

de.indymedia.org/2008/05/215468.shtml

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Alle Häfen der Westküste betroffen

US-Hafenarbeiter streiken wegen Irak-Krieg

Aus Protest gegen den Irak-Krieg haben tausende Hafenarbeiter an der amerikanischen Westküste die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter hatte die Streikaktion für den 1. Mai angekündigt. ''Wir unterstützen unsere Soldaten und sagen den Politikern in Washington, dass es an der Zeit ist, den Krieg im Irak zu beenden'', hieß es in einer Mitteilung von Gewerkschaftschef Bob McEllrath. Die Gewerkschaft unterstellt den großen Reedereien, sie würden vom Irakkrieg profitieren.

Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich rund 25.000 Arbeiter an dem Streik. 29 Häfen von San Diego in Südkalifornien bis Seattle im US-Staat Washington waren betroffen, darunter auch Los Angeles, der größte Hafen der amerikanischen Westküste. Ein Sprecher der Pazifischen Hafenvereinigung sagte, an allen 29 Häfen der Westküste sei das Ent- und Beladen der Schiffe völlig zum Erliegen gekommen. Wieviele Schiffe vom Streik betroffen waren, ist noch nicht klar. Nach Angaben des Sprechers werden an einem normalen Tag an der US-Pazifikküste rund 10.000 Container bewegt. Die Protestaktion soll acht Stunden dauern.

Quelle: tagesschau.de



www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=
3466948/dq4lo1/index.html

 

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                2. Mai:


       02.05.2008
Berlin

13.00 Senefelder Platz

4. Internationaler Kampf - und Feiertag der Arbeitslosen

Die machtvolle Demonstration anlässlich des 4.Internationalen Kampf und Feiertages der Arbeitslosen wird in diesem Jahr durch ein noch größeres Bündnis aus verantwortungsvollen Initiativen, starken Kollektiven und bewegten Einzelpersönlicheiten getragen. Nach wie vor geht es uns allen um die Abschaffung des Zwanges zur Lohnarbeit, der freien Selbstbestimmung seines Lebens, dem Kampf gegen die Vermüllung mit sinnlosen Produkten und des Habens von Freude am Dasein. Kommt also alle, bringt eure Roboter und Topfpflanzen mit und lasset uns gemeinsam singen.


Zur weiteren Vernetzung www.surfpoeten.de

Ein paar bewegte Bilder vom 2. Mai 2006 im
Mobilisierungsvideo für den 2. Mai 2007
http://video.google.de/videoplay?docid=-
2218865251173458897&q=zweiter+mai


Und noch Texte:
http://www.holgersson.de/dasliest/
wirhabenzeit.htm


http://www.salbader.de/heft/
nummer36/010.html


Und die Bilder vom 2. Mai 2005:
(Da sind auch jeweils Links zum vor- und
zurückblättern.)
http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai
/2005/bilder1.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai
/2005/bilder2.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai/
2005/bilder3.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai
/2005/bilder4.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai
/2005/bilder5.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai/
2005/bilder6.htm

http://www.surfpoeten.de/zweiter_mai
/2005/bilder7.htm

 

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Impressionen von der machtvollen Demonstration am 2.Mai 2008, dem IV. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen.

von Konrad Endler

(Alle Fotos hat Konrad Endlers Geliebte geknipst)



Stolz wehte unser Banner auf der Kastanienallee



Tubes Sohn forderte eine Lego-Tauchstation – vergeblich




Auf der Schönhauser waren wir schon 50.000!



Die Kunstinstallation „Bauarbeiter mit Gerüst“ lockt seit vielen Jahren Touristen in die Stadt.



Statt eines Lautsprecherwagens mit Musikanlage konnten wir mit der Schalmeienkapelle „Andreas Gläser“ aufwarten.



Besonders die Jugend war mal wieder nur auf Randale aus.



Jürgen Witte von der Reformbühne Heim & Welt hatte Zeit zu verschenken.



Das Transparent der Initiative „Grundeinkommen Berlin“ ließ von der Größe her etwas zu wünschen übrig.



Die Forderung „Kein Schweif für Geld“ wurde bei den die Straße säumenden Strichern Ecke Schönhauser skeptisch zur Kenntnis genommen.


Tarzan, ehemaliger Fallschirmspringer, nun auf der Seite der Gerechten.



Physikalische Experimente entfachten gelegentlich Volkszorn.


o.T.

–>weitere Impressionen hier , hier und hier

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2.Bericht:

von Andreas Krenzke

 


http://volkerstruebing.
wordpress.com/2008/05/05/
so-war-er-der-2-mai/Impressionen vom 2. Mai

„Ihr kommt nicht drauf, wo ich heute war“, sagt ein junger Mann zu seinen Freunden am Nebentisch, „ich bin in eine Demonstration reingeraten, gegen den Zwang zur Lohnarbeit…“ Nun kriege ich lange Ohren, denn diese Demo hatte ich mit angemeldet. „das war eigentlich total durchdacht und richtig, was die da gefordert und wie die argumentiert haben. So hatte ich das bloß noch nie gesehen.“ So findet, Danke lieber unbekannter am Nebentisch des 5 Ziegen der 2. Mai einen wunderschönen Abschluss.

Angefangen hatte er mit viel Frust, jedenfalls für mich. Erst misslang es uns in letzter Minute, die Discorikscha in Betrieb zu nehmen, mit der wir die Machtvolle Kundgebung zum internationalen Kampf und Feiertag der Arbeitslosen musikalisch beschallen wollten, dann kamen deutlich weniger Leute zum Treffpunkt am Senefelder Platz, als letztes Jahr, und dann ließen wir uns auch noch von der Polente überreden, die Demoroute zu halbieren, also bloß bis zu den Schön-Schöner-Schönhauser-Allee-Arcaden und nicht auch noch zurück.

Aber dann wurde es immer besser. Andreas Gläser spielte Saxofon, Tarzan sang, lange nicht gesehene alte Bekannte kreuzten mit lippenstiftgemalten Forderungen auf und Tubes Söhnchen forderte auf eigenem Transparent „Ich will eine Lego-Tauchstation!“ Ich hörte mehrfach das Lob, wir würden nicht mehr wie eine Spaß-Demo oder Kunstaktion wirken, die wir nie sein wollten, sondern wie eine seriöse politische Bewegung, die wir schließlich auch sind. Sogar ein paar stumpfe Bierfreunde am Straßenrand gewannen angesichts unserer überraschend die Fähigkeit zur Selbstironie. Es kann es doch bloß Selbstironie sein, wenn jemand Werktags um 14 Uhr mit der Bierflasche in der Hand auf dem Bürgersteig herumsteht und brüllt: „Geht lieber arbeiten, ihr Fotzen!“ Oder?

Am Schluss schätzte die Polizei die Teilnehmerzahl auf 70 Leute. Man kennt das, diese weit auseinanderklaffenden Schätzungen der Staatsmacht und ihrer Herausforderer. Ich sage: wir waren 75. Basta!

Jedenfalls gibt es vieles, was wir nächstes Jahr besser machen werden. Es gibt auch was, was ihr besser machen könnt: mitmachen nämlich! Dank allen die da waren! Heraus zum 2. Mai 2009!

 

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