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  Clownarmy rettet Veranstaltung der Bundeswehr
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Clownarmy rettet Veranstaltung der Bundeswehr

Kommantanta Kabumm 22.06.2008 00:56 Themen: Bildung Militarismus
 

Mittwochnachmittag kam bei der Clownarmy die Nachricht rein, dass die überstundengeplagten Kollegen von der Knallfroschtruppe nachdem sie endlich ihren Karriere-Krempel in Halle aufgebaut haben schon um 17 Uhr völlig übermüdet wieder zusammenpacken wollen. Da haben wir selbstverständlich nicht lange geschnattert und ein Rebelclown- Ablösekommando losgeschickt.
Seit Wochen haben sich die Hallenser auf die großflächig angekündigten 4 Tage Spiel und Spaß mit dem Bundesweh-Karriereteam gefreut. Groß war da die Entäuschung für alle, die am Montag oder Dienstag auf dem verwaisten Hallmarkt ihren weinenden Kindern erklären mussten, dass der Familienausflug im Nichts endet. Wegen des schlimmen Nachwuchsmangels konnten die Jungs (und die Frau) nur ein Zwei-Tage-Sparprogramm veranstalten, nicht mal den versprochenen Kletterturm gab es.


Um den Knallfröschen dabei zu helfen, diesen Teufelskreis (-kein Nachwuchs- keine Rekrutierungsveranstaltung- kein Nachwuchs) zu durchbrechen, hat sich ein 7 Clown-starkes Sondersuperkommando auf den Weg zu ihrer Karriereleiterveranstaltung gemacht.
Mit großem Hallo wurde unser Gaggel empfangen und dank des Traubenzuckerdopings waren die Bundis auch wieder so fit, dass sie noch mit uns weiter da bleiben wollten.
Auch wenn von uns eigentlich keiner wirklich Interesse an irgendeiner Karriere hat, haben wir ihnen zum Sympathieaufbau den Gefallen getan und die Karriereleiter erklommen. Zum Glück hat uns das Hausrecht schnell die Möglichkeit gegeben, die Karrierlobby auf den Boden der Tatsachen zurückzubegleiten. Unten ist es ja viel spannender.Glück hat uns das Hausrecht schnell die Möglichkeit gegeben, die Karrierlobby auf den Boden der Tatsachen zurückzubegleiten. Unten ist es ja viel spannender.
Zum Beispiel konnte auf Hightechrollern in einer Luftkissenarena rumgesaust werden. Aber auch hier wurde uns wieder demonstriert, wie schlecht es um die Bundesweh steht: kaum entdeckt, hat die Technik auch schon versagt. Da waren die Jungs (und die Frau) wirklich froh über unsere Unterstützung. Unter schwerstkörperlichem Einsatz all unserer Phantasie haben wir ihnen gezeigt, was Mensch alles tolles in einer Luftkissenarena mit steh-auf-Pömpeln spielen kann. Nebenbei konnten sich die Knallfrösche auch noch ein paar tolle Tricks für den Kampfeinsatz in pömpeligem Gelände abgucken.
Jucheisassa!
Als so das nötige Vertrauen aufgebaut war, hat uns einer der Jungs gesteckt, warum sie so traurig sind und so früh einpacken wollten: Sie haben ihre Exponate zuhause vergessen. Zum Glück hatten wir einen MuFuEinkaufswagen voll supergeheimem Nuclearpanzerrohmaterial dabei. Mit unserem fundierten Fachwissen und handwerklichen Geschick wollten wir ihnen auch hier gerne weiterhelfen. Nach wenigen Minuten konnten wir ein Exponat der besonderen Schlagkraft überreichen: den Turbopanzerballerwagen mit Murmelkanonenrohr.



Eine besondere Attraktion war der Panzermalwettbewerb, bei dem es einen Extraberg Sympathie zu gewinnen gab. Die Jungs (und die Frau) fanden die Werke so künstlerisch wertvoll, dass sie ein Aufhängen an den Außenwänden ihrer Busse, wo die Bilder dem Straßenstaub ausgesetzt wären, nicht verantworten konnten. Was tun mit den Kunstwerken? Die Knallfrösche haben in einem Moment der Erleuchtung ihre Freunde, die Grünfrösche gerufen, ob die nicht vielleicht einen würdigen Ausstellungsraum für unsere Panzerbilder hätten. Zu unser aller Entsetzen mussten wir dann aber feststellen dass die Erleuchtung nicht von innen kam sondern die Explosion einer Tretmine war! Diese heimtückischen kleinen Dinger haben auf Bundi- und Clowniseite große Verluste verursacht. Natürlich mussten hier wieder unsere Experten ran und die Minen entschärfen.
Die Dankbarkeit, die uns für den mutigen Einsatz entgegenschlug war überwältigend. Die Grünfrösche waren so begeistert, dass sie sogar mit uns Adressen tauschen wollten, damit wir Brieffreunde werden können. Toll, wie an einem Nachmittag so viele neue Freundschaften entstehen können. Auch der Austausch unter den beiden Armeen war sehr bereichernd für alle.
Wir haben noch ein bisschen mit ihnen gespielt, aber dann waren wir so müde, dass wir wirklich gehen mussten. Die Knall- und Grünfrösche wollten gerne, dass wir in einer Stunde wiederkommen (und mit ihnen ein Feierabendbier trinken?) aber Heiapopeia, um Sieben ist Ritze! Oder bis Sieben? Nichts genaues weiß man nicht. Wir haben das Chaos den Kollegen überlassen und sind mit dem Superballerturbopanzer abgefahren.
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