ClownsFREIHEIDe
   
 
  Anti-Kriegs-Cafè
"

Nom Acá
- nomadisches Antikriegscafé :



das nomadische anti kriegs café                                          
***** im Winterquartier *****


  Sonntags im Laden Waldemarstr. 46 , in Berlin Kreuzberg



Das Café ist weiterhin ein offener Ort um uns zu treffen, auszutauschen, zusammen zu beratschlagen was wir tun können um in den reibungslosen Ablauf der Kriegsmaschinerie effektiv einzugreifen.    


Am 14.6. sind Leute aus Hannover, die im
"Bündnis gegen den CellerTrialog, Militarismus und Krieg"
mitarbeiten hier in Berlin und informieren auf einer Veranstaltung über Hintergrund dieses Commerzbank-finanzierten Forums für Außen- und Sicherheitspolitik inkl.
"Erlebnis Bundeswehr" und die Gegenaktivitäten in Celle.

AntiKriegsCafé

AntiWarCafé
CaféAntiGuerra
ÈÑÍáÇ ÏÖ ìåÞã
sava a kar ý kahve º    

AntiKriegsCafé

Wir haben uns empört, uns informiert, demonstriert,geheult, blockiert, Artikel geschrieben und stehen doch immer wieder ohnmächtig vor neuen Militäreinsätzen, Rüstungsprogrammen, Polizeimaßnahmen. 

Was ist gewonnen mit Umfragewerten
von um die 80% gegen den Krieg?

Zwei oder drei Minuten Zögern, bevor die nächste
Gesetzenvorlage für mehr Soldaten, modernere Waffensysteme, tödlichere Außengrenzen, effektivere Polizeicomputer und Überwachungsysteme im Parlament nahezu einhellig durchgewunken wird? 
So wird dasn
nichts.

Wir stehen ganz schön schwach da gegen den Krieg und
oft vereinzelt, müssen erst mal wieder Mut fassen und uns trauen miteinander zu reden nicht nur mit unseren engsten FreundInnen, sondern mit allen, mit denen wir uns an diesem einen Punkt einig sind. 

Wer wenn nicht
wir?

Die Idee ist einen Treffpunkt zu schaffen in dem sich viele Menschen eingeladen fühlen, in dem Filme gezeigt und  Veranstaltungen gemacht werden.

Ein
nomadisches Konzept, mit einen Zelt und Teppichen, mit denen wir uns durch die Stadt bewegen können und in zentralen Orten ansiedeln.


Treffen


für alle, die die
etwas Zeit und Kraft in die Umsetzung dieser Idee stecken wollen:
antikriegscafe@riseup.net

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Diesen Freitag, 13.6., findet zum erstem mal das Nomadische Antikriegscafé statt.

Los geht's um 12:00 Uhr am Mariannenplatz.
Kommt zu Kaffee und chilligen Zusammensein mit Infos zu aktuellen Antikriegsinitiativen.
Wenn es dunkel wird, zeigen wir evtl. noch den Film "Sir! No Sir!".

  WAS IST DAS NOMADISCHE ANTIKRIEGSCAFÉ?
 
Die Idee ist abgeguckt von der frühen Bewegung gegen den Vietnamkrieg.
 Weil Wissen allein noch niemand gegen Kriegsprojekte auf die Beine bringt, wollen wir einen offenen Ort schaffen, an dem wir uns erst einmal treffen können, uns austauschen, zusammen nachdenken und beratschlagen was wir tun können, um konkrete Kriegsführung und militaristisches Denken zu beenden.

Wir wollen nicht unser Gewissen beruhigen mit ein bisschen Kritik hier und da, sondern dazu beitragen, Krieg als Mittel zur Durchsetzung einer Ordnung, die zu immer mehr sozialer Ungleicheit, Ausbeutung und Verelendung führt, zu stoppen.

 Atemberaubend! Unmöglich?
Wenn überhaupt, dann kann es nur gelingen, wenn wir uns zusammentun, unsere Kräfte, Erfahrungen, Widerstandstraditionen, unser Wissen und Hintergründe zusammenbringen an diesem einen Punkt ...

Das Nomadische AntiKriegsCafé
soll ein Ort sein

- für Diskussion,
- um Kontakte zu knüpfen zwischen Menschen, die eigene Lebenserfahrungen in Konfliktregionen machen mussten und jenen, die scheinbar fernab der Kriege leben
- ein Ort für kleine Veranstaltungen und Filme,
- für ein entspanntes kühles Getränk und relaxte Kaffee-Geselligkeit,
- als Infobörse und sichtbaren Ausdruck von Antikriegsaktivitäten.

Wir wollen ein Treff- und Anlaufpunkt sein für AktivistInnen aus aller Welt.
 
Nomadisch meint, dass wir regelmäßig an öffentlichen Plätzen aufbauen und am Ende des Tages wieder zusammen packen. Eine Woche später kommen wir an den gleichen Ort zurück oder bauen woanders auf.

Wir freuen uns auch auf Leute, die diese Idee ganz praktisch mittragen:

mit organisieren,
- auf- und abbauen,
- Kaffee kochen,
- die Stellwand bestücken,
- Musik auflegen,
- Diskussionen anstoßen,
- übersetzen,
- ihre Positionen und kreative (Widerstands-)Ideen     
einbringen,
- andere einladen....
 
Das Nomadische Antikriegscafé gibt es jeden Freitag mittags irgendwo in Berlin. Den genauen Ort findet ihr immer auf www.stressfaktor.squat.net
 unter der Rubrik "Termine"
- und natürlich hier!
 
Schaffen wir eins, zwei,
viele AntiKriegsCafés!


Kontakt:antikriegscafe@riseup.net
mail an berlin-g82007-subscribe@lists.so36.net

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Mit Rädern &
      Tassen gegen die NATO


An diesem Wochenende traf sich die Parlamentarische Versammlung der NATO im Bundestag in Berlin. Nachdem die Militärs bei ihren diversen Treffen in den letzten Jahren in Berlin kaum mit Störungen rechnen mussten (Die Termine von Kommandeurstagungen u.ä. dennoch erst in Nachhinein veröffentlicht werden) regte sich am Samstag wieder Protest.

Eine kurze Fahrraddemo brachte rund ein Dutzend AntimilitaristInnen nach kurzem Zwischenstopp an der US-Botschaft bald in Sichtweite des Bundestages. Die Polizei hatte sich entschieden uns NICHT grundlos zusammenzuschlagen, wie sie es bei der Demonstration zum Erhalt der besetzten Häuser im Friedrichshain vor wenigen Tagen mal wieder getan hatte. So war es heute die Rebel Clown Army, die mit einem riesigen (Pappmasché-NATO) Knüppel bewaffnet als erste auf den Platz der Abschlusskundgebung neben dem Brandeburger Tor rauschte, wo das Nomadische AntiKriegsCafe an diesem Samstag zum ersten Mal seine Teppiche ausgerollt hatte. Ab Mitte Juni wird es einmal die Woche Gelegenheit geben einen antimilitaristischen Kaffee mit uns zu schlürfen und gemeinsam zu überlegen, wie wir den KriegstreiberInnen ins Handwerk pfuschen können, mehr dazu unten.

Die Stimmung war sonnig, die DemonstrantInnen ließen sich auf ein Getränk im Schatten nieder oder stürzten sich in Gespräche mit PassantInnen und TouristInnen. Da wir uns mit diesem entspannten Nachmittagsprotest in erster Linie auf den kommenden NATO Gipfel in Strasbourg & Kehl 2009 einstimmen, uns gewissermaßen langsam warmdiskutieren wollten, hielt sich die Enttäuschung über die nicht so riesig geratene Demo in Grenzen. Das wird schon noch. Schließlich stellte diese seltsame NATO-Veranstaltung uns selbst erstmal vor einige Fragen, z.B.:

Was ist das überhaupt, die Parlamentarische Versammlung der NATO?


Dass es diesen Verein überhaupt gibt, wussten bis vor Kurzem die Allerwenigsten. Die "NATO PV" ist aus der früheren Nordatlantischen Versammlung hervorgegangen und existiert in ihrer heutigen Form seit 1999. Zu dieser Zeit wurden die politischen Weichen der NATO neu gestellt. Nach Ende des Kalten Krieges war der Mangel an Feind schnell behoben - die Sicherung von Einfluss, Märkten und Ressourcen überall auf der Welt würde noch besser mit einer nach Osten erweiterten NATO funktionieren, setzte zugleich den Umbau in Richtung größerer Flexibilität und schnellerer Einsatzfähigkeit voraus. Um dafür das Geld und die öffentliche Akzeptanz zu erhalten, für diese Vermittlungsarbeit lernten die Militärs die Parlamentarische Versammlung nach anfänglicher Skepsis zu schätzen. Die NATO PV selbst sieht sich als Bindeglied zwischen der NATO und den 26 nationalen Parlamenten der Mitgliedsstaaten, die Mitglieder dorthin entsenden. Real verstärkt die NATO damit die Präsenz einer militärischen Perspektive in den politischen Gremien des Bundestages und versucht darüber hinaus Agendasetting zu betreiben: Als Hauptziele stehen "die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in allen verteidigungs- und sicherheitspolitischen Fragen zu fördern" sowie "die Vorstellungen der Atlantischen Allianz bei der Formulierung nationaler Politiken einzubringen". Sprich: Hier wird vorbesprochen, was in eine, ohnehin meist auf Abnicken ausgerichtete, öffentliche Diskussion überhaupt eingespeist werden soll.

Vielleicht haben sich die ParlamentarierInnen deshalb so über einen EU-Vertrag gefreut, der ihren Einfluss auf die europäische Außenpolitik erheblich beschneiden wird, finden sie es deshalb wichtig zu diskutieren, ob sie überhaupt noch regelmäßig über Mandatsverlängerungen von Bundeswehreinsätzen entscheiden müssen sollen. Vielleicht wollen sie einfach die Verantwortung los sein. Was sonst soll toll daran sein, dass die NATO PV sich zu einem "euro-atlantischen Parlament entwickelt" hat, wie es stolz auf der Bundestags Websseite heißt? 

Wie dem auch sei, unser Zutrauen setzen wir ohnehin nicht auf Parteien, sondern grundsätzlich und immer wieder auf uns selbst in Vielfalt und Vielzahl, auf uns also im kollektiven und solidarischen Sinne - von unten eben. Und deshalb ist eine der Ideen für diesen antimilitaristischen Sommer das Nomadische Antikriegscafe, das wir Euch hier mit einigen Sätzen kurz darstellen möchten (Weitere Termine folgen noch eine Etage tiefer):

 + + + Nomadisches AntiKriegsCafé + + +




Die Idee ist abgeguckt von der frühen Bewegung gegen den Vietnamkrieg. Weil Wissen allein noch niemand gegen Kriegsprojekte auf die Beine bringt wollen wir einen offenen Ort schaffen, an dem wir uns erst einmal treffen können, uns austauschen, zusammen nachdenken und beratschlagen, was wir tun können, um konkrete Kriegsführung und militaristisches Denken zu beenden. Wir wollen nicht nur unser Gewissen beruhigen mit ein bisschen Kritik hier und da, sondern dazu beitragen, Krieg als Mittel zur Durchsetzung einer Ordnung, die zu immer mehr sozialer Ungleicheit, Ausbeutung und Verelendung führt, zu stoppen.

Atemberaubend! Unmöglich?

Wenn überhaupt, dann kann es nur gelingen, wenn wir uns zusammentun, unsere Kräfte, Erfahrungen, Widerstandstraditionen, unser Wissen und Hintergründe zusammenbringen an diesem einen Punkt ...

Das Nomadische AntiKriegsCafé soll ein Ort sein für Diskussion, um Kontakte zu knüpfen –  zwischen Menschen, die eigene Lebenserfahrungen in Konfliktregionen machen mussten und jenen, die scheinbar fernab der Kriege leben - ein Ort für kleine Veranstaltungen und Filme, für ein entspanntes kühles Getränk und relaxte Kaffee-Geselligkeit, als Infobörse und sichtbaren Ausdruck von Antikriegs-aktivitäten.

Nomadisch meint, dass wir regelmäßig an öffentlichen Plätzen aufbauen und am Ende des Tages wieder zusammen packen. Eine Woche später kommen wir an den gleichen Ort zurück oder bauen woanders auf.

Wir suchen Leute, die diese Idee ganz praktisch mittragen: mit organisieren, auf- und abbauen, Kaffee kochen, die Stellwand bestücken, Musik auflegen, Dis-kussionen anstoßen, übersetzen, ihre Positionen und kreative (Widerstands-)Ideen einbringen, andere einladen ....

Nächstes Vorbereitungstreffen: 26. Mai 2008, 19:30 Uhr vor oder im Bethanien (Südflügel, 1. Etage), nähe Mariannenplatz, Kreuzberg

Das Nomadische Antikriegscafé wird es ab Mitte Juni geben.

Achtet auf Ankündigungen, schaut vorbei!


+ + + + Noch mehr Antimilitarismus 2008 + + + +


1. Juli- Der erste Tag des Protestes gegen die G8 in Japan hat den Schwerpunkt   Antimilitarismus [media.sanpal.co.jp/no-g8]

18.-21. Juli- Sommercamp gegen den geplanten NATO Bombenabwurfplatz auf dem Bombodrom [g8andwar.de]

25.-31. AugustAktionstage rund um das Atomwaffenlager in Büchel [bye-bye-nuclear-bombs.gaaa.org]

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